Bausachverständiger Das Bauschadeninstitut

Herzberg (Elster)

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Das Bauschadeninstitut

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Sachverständiger für Schäden an Gebäuden

Als Bausachverständiger oder Baugutachter

begrüße ich Sie auf meiner Seite als Sachverständiger in Herzberg (Elster) und Umgebung. Ich arbeite als Bausachverständiger nicht nur für Gerichte sondern auch für Privatkunden. Als Baugutachter beim Hauskauf, als Ihre persönliche Unterstützung beim Neubau oder als Experte bei Schimmelpilzen in Wohnungen und Häusern. Gern bin ich als Bausachverständiger auch für Sie tätig.

Hier möchte ich Ihnen darstellen, wie ein Bausachverständiger auch Sie unterstützen kann.

Mein Werdegang

Sachverständige in Ihrer Umgebung

Baufehler zu beurteilen und frühzeitig zu erkennen – egal ob Altbau, Neubau, Denkmal, Sonderbau, Scheune, Gartenhaus, …, Wohnung – das ist die Aufgabe eines Bausachverständigen.

Hauskauf-Beratung in Herzberg (Elster)

Eine Hauskauf-Beratung Hilfe ist keine Wertermittlung, wie sie beispielsweise für Banken erstellt werden. Bei der Hauskauf-Beratung in Herzberg (Elster) achten wir schwerpunktmäßig auf technische Aspekte des Hauses, welches Sie kaufen wollen.

Gemeinsam mit Ihnen und in der Regel dem Verkäufer begehen wir die komplette Immobilie, vom Keller bis zum Dachstuhl. Wir achten dabei auf sichtbare Problemstellungen des Gebäudes. Das kann beispielsweise Feuchtigkeit/Schimmel sein oder aber auch sichtbare Schädlingsbefall im Dachstuhl.*

Durch unsere jahrelange Erfahrung in Herzberg (Elster) kennen wir in der Regel die Stellen, die wir genauer zu betrachten haben.

Im Anschluss setzen wir uns mit Ihnen zusammen und gehen nochmals die Auffälligkeiten der Immobilie durch.

Wir geben Ihnen dann eine erste Einschätzung, wie gravierend die Mängel sind und, falls möglich, eine grobe Schätzung der zu erwartenden Kosten. Dies dient Ihnen als Grundlage eine Entscheidung über den Kauf der Immobilie in Herzberg (Elster) zu treffen und ob der Kaufpreis realistisch ist.

Baubegleitung Herzberg (Elster)

Bei der Baubegleitung in Herzberg (Elster) steht Ihnen der Sachverständige unterstützend zur Seite, wenn Sie ein neues Haus errichten.

Die Begleitung beginnt in der Regel bereits vor dem ersten Spatenstich. Denn bereits zu diesem Zeitpunkt geht der Sachverständige mit Ihnen die Bau-Unterlagen durch. Bei den Terminen, die wir individuell abstimmen, geht der Sachverständige dann gemeinsam mit Ihnen durch den Neubau und achtet mit seiner Erfahrung auf mögliche Problemstellungen.*

Mögliche Fragen, fehlende Unterlagen oder aufgedeckte Probleme werden in unserer hauseigenen Software online dokumentiert und so lange als offener Punkt geführt, bis wir eine Erledigungsbestätigung haben bzw. uns selbst vom ordnungsgemäßen Zustand überzeugen konnten.

Ziel ist, dass wir gemeinsam mit Ihnen und dem Bauunternehmen zur Hausübergabe, die wir auf Wunsch auch begleiten, keine bzw. nur sehr wenige offene Punkte mehr haben.

Beurteilung von Rissen

Ein Riss im Mauerwerk kann die verschiedensten Ursachen haben. Es kommt immer darauf an, mit geschultem Auge eines Sachverständigen den Riss, zu bewerten. So ist es beispielsweise entscheidend, in welche Richtung und in welche Position der Riss verläuft. Auch ist es wichtig, ob der Riss noch in Bewegung ist. Mittels Riss Monitoring können wir hier eine Aussage treffen und bei Bedarf mit einem Statiker unterstützen.

Versicherungsschäden bewerten

Die Bewertung von Versicherungsschäden in Herzberg (Elster) gehört zu unseren Kernkompetenzen.

Wir arbeiten hier sowohl für die führenden Versicherungsgesellschaften als auch für Privatkunden. Unsere Einschätzungen sind immer technisch und sachlich neutral, denn unsere Aufgabe ist die Bewertung des Umfangs des Schadens, ohne Bevorteilung der einen oder der anderen Seite.

Beurteilung von Feuchteschäden

Feuchtigkeit kann sowohl von außen in ein Gebäude eindringen als auch im Gebäude, beispielsweise durch Undichtigkeiten, entstehen. Auch das Bewohnen der Immobilie kann hier Einfluss haben.

Mittels modernster Messtechnik und vielen Jahren Erfahrung unterstützt sie hier der Sachverständige bei der Ursachenfindung der Feuchtigkeitsprobleme.

Lösungen für Schimmel / Schimmelpilze in Herzberg (Elster)

Das Wachstum von Schimmelpilzen ist in der Regel nur ein Indikator, dass im/am Gebäude ein Problem besteht.

Die Ursache zu finden ist die Aufgabe eines Bausachverständigen in Herzberg (Elster).

Diese kann sehr vielfältig sein. Grundsätzlich benötigt ein Schimmelpilz zum Wachstum, je nach Gattung, eine gewisse Feuchtigkeit. Die Quelle dieser Feuchtigkeit kann hierbei vielfältig sein. Hier können beispielsweise eindringende Feuchtigkeit von außen (fehlerhafte Abdichtung), Feuchtigkeit von innen (Wasserschaden) als auch Wärmebrücken eine Rolle spielen. Auch der Nutzer hat oft einen Einfluss (Lüftungsverhalten). In vielen Fällen liegen auch Kombinationen aus all diesen Punkten vor. Ein Sachverständiger kann sie hier bei der Ursachenfindung unterstützen

Erstellung von Wärmebildern / Infrarotthermografie

mit der Thermografie werden Schwachstellen in der Gebäudehülle aufgedeckt. Auch die Leckortung kann durch Wärmebilder unterstützt werden. Ihr Bausachverständiger berät Sie bei allen Fragen rund um Thermografie.

3D-Laserscan

Mittels 3-D Laserscan-Technik erstellen wir für Schadenorte Aufmaße und Visualisierungen. Mit der zunehmenden Digitalisierung stellt dieses Verfahren eine herausragende Verbesserung der Visualisierung von Schäden dar. Somit verfügen alle Beteiligten am Schaden, unabhängig davon, wo sie sich befinden, über den gleichen Stand an Maßen und sehen den Zustand und den Umfang des Schadens.

Neben der Transparenz können somit erhebliche Fahrtkosten und auch persönliche Treffen (Corona) reduziert werden.

Drohnen-Aufnahmen

Mittels unserer Drohnen verschaffen wir uns in und um Herzberg (Elster) und den am Schaden beteiligten einen Überblick über den gesamten Schadenort. Beispielsweise die Ausbreitung von Bränden kann hiermit deutlich besser nachvollzogen werden. Weiterhin ist auch die Dokumentation von Unwetterschäden, wie beispielsweise nach Stürmen oder Überflutungen, optimal möglich.

Ihr Sachgutachter für Herzberg (Elster)

* bei der Hauskaufberatung / Baubegleitung kann nur eine oberflächliche Betrachtung stattfinden, da der Eigentümer / Erbauer des Gebäudes eine zerstörende Untersuchung in der Regel nicht zulässt. Auch kann in Anbetracht des Zeiteinsatzes nicht jedes Detail festgestellt werden. Die Hauskaufberatung / Baubegleitung gibt daher keine 100 %ige Sicherheit, dass keine weiteren Mängel mehr vorhanden sind. Sie dient lediglich dazu, die im jeweils individuellen Erfahrungsschatz des Sachverständigen feststellbaren Punkte aufzudecken. Bitte beachten Sie auch hierzu unsere Haftungsbeschränkung im Auftragsfalle.

Wichtige Informationen zum Standort

Herzberg (Elster) ist die Kreisstadt im Westen des Landkreises Elbe-Elster in Brandenburg. Herzberg (Elster) ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ des Landes Brandenburg. Sie bildet eines der drei Mittelzentren des Landkreises.

Herzberg liegt in dem von der Schwarzen Elster gebildeten Tiefland voller Bäche und Fließe. Insbesondere nach Westen (zur Elbe) und Süden setzt sich dieses Landschaftsbild fort.

Die Stadt Herzberg liegt an der Schwarzen Elster etwa 90 km südlich von Berlin an der Grenze zu Sachsen-Anhalt und Sachsen. Im Ortsteil Züllsdorf befindet sich das geografische Dreiländereck. In Herzberg treffen die B 87 und B 101 aufeinander.

Herzberg grenzt an folgende Gemeinden (im Uhrzeigersinn, von Norden beginnend): Schönewalde, Kremitzaue, Schlieben, Uebigau-Wahrenbrück, Falkenberg/Elster, Beilrode und Annaburg.

Das Stadtgebiet umfasst laut Hauptsatzung:

  • die Kernstadt Herzberg (Elster) mit den bewohnten Gemeindeteilen Bicking, Frauenhorst, Friedrichsluga und Neunaundorf

sowie die Ortsteile

  • Arnsnesta
  • Borken
  • Buckau
  • Fermerswalde
  • Friedersdorf
  • Gräfendorf
  • Löhsten
  • Mahdel
  • Osteroda mit dem bewohnten Gemeindeteil Redlin
  • Rahnisdorf
  • Züllsdorf

Dazu kommen die Wohnplätze Alt Herzberg, Grochwitz, Kaxdorf, Kleinesee und Waldmühle.

Eingemeindungen

Am 1. Juli 1950 wurden zwei ehemalige Gemeinden eingegliedert. Neunaundorf folgte am 1. Januar 1960. Am 1. Januar 1974 kamen drei weitere Orte hinzu. Schließlich wurden am 31. Dezember 2001 insgesamt zehn Orte eingegliedert.

Der Ort wurde zuerst als Hirthsbergh, dann als Hirzberg bezeichnet. Dieses leitete sich von * Hirschberg, vom Hirsch ab. Dieser ist bis heute das Wappentier der Stadt. Später wurde der Name zu Herzberg.

Von 1239 ist die älteste Erwähnung des Ortes erhalten. Archäologische und dendrochronologische Untersuchungen lassen eine Entstehung um 1215 vermuten. Jedoch hatte man sich lange Zeit auf eine Urkunde berufen, nach der der Ort angeblich schon 1184 existiert haben soll. Eine Überprüfung der Angaben ergab, dass besagte Urkunde nicht existiert und Herzberg erst viel später eine bedeutende Rolle in der Region spielte.

Graf Friedrich II. von Brehna verfügte zunächst nur über die Schutzherrschaft über das Gebiet, später nahm er es als erledigtes Lehen in seinen Besitz. Vermutlich waren es niederländische Wasserbauern, welche Gräben und Wälle um die Stadt anlegten, um die Stadt auszubauen und zu befestigen; es handelte sich dabei um Lapine, Mühlgraben, Nord- und Südpromenade.

Nach dem Tod von Graf Otto III. (IV.) von Brehna († 1290) übertrug König Rudolf am 31. August 1290 die Grafschaft Brehna mit der Stadt Herzberg als erledigtes Lehen an die Wettiner in Wittenberg, den Askanierherzog Rudolf I. Die Bürgerschaft erwirkte es, die Stadt als Kurstadt dem Fürsten zu unterstellen.

1361 erwarb die Stadt Herzberg das Privileg über den Salzmarkt. Der mittelalterliche Fernhandel von Leipzig über Torgau führte an Herzberg vorbei nach Frankfurt/Oder. 1467 erwarb die Stadt vom Kurfürsten die Gerichtsbarkeit über Hals und Hand. Die Stadt besaß Geleitsfreiheit im gesamten Kurfürstentum Sachsen, pachtete aber 1558 das „Haupt und Beigeleit“ an der Straße Leipzig–Frankfurt/Oder.

Schon 1522 wurde der evangelische Gottesdienst in deutscher Sprache durch Johannes Wagner eingeführt. Philipp Melanchthon verfasste 1538 eine Schulordnung für das hier ansässige Gymnasium, die im Laufe des 16. Jahrhunderts in ganz Deutschland übernommen wurde.

Herzberg gilt als eine der wenigen deutschen Städte, die während des Dreißigjährigen Krieges 1618 bis 1648 aufgrund eines umfangreichen Fluss- und Grabensystems nicht erobert werden konnte.

Ein Stadtbrand zerstörte 1757 große Teile des Ortes.

Mit dem Wiener Kongress von 1815 kam Herzberg zu Preußen und wurde 1816 Kreisstadt des Kreises Schweinitz der Provinz Sachsen.

Die NSDAP trat 1929 zur Wahl des Herzberger Stadtparlaments noch nicht an, obwohl es eine Ortsgruppe bereits von 1924 an gab. Bürgermeister war bis 1933 Walter Sourell von der Deutschnationalen Volkspartei. Bei der Wahl zum Reichstag 1933 bekam die NSDAP 57,7 Prozent der Stimmen.

Herzberg war von 1939 bis 1945 Standort des Deutschlandsenders III. Die Sendeanlage verbreitete auf Langwelle 191 kHz das Programm des Deutschlandsenders. Als Antenne diente ein abgespannter selbststrahlender Sendemast, der ohne Dachkapazität 325 Meter hoch war. Er trug auf der Spitze eine 4 Meter hohe linsenförmige Dachkapazität mit 25 Metern Durchmesser, die innen begehbar war.

Da dieser Mast zudem noch auf einem 8 Meter hohen Abstimmhaus stand, besaß die gesamte Konstruktion eine Höhe von 337 Metern und war zum damaligen Zeitpunkt das zweithöchste Bauwerk der Erde. Bemerkenswert war auch, dass dieser Mast über keine Flugsicherheitsbefeuerung verfügte. Stattdessen wurde während der Nachtstunden seine Spitze von drei auf kleinen Masten montierten rotierenden Scheinwerfern angestrahlt. Bei einem Luftangriff wurde der Deutschlandsender III am 21. April 1945 stark beschädigt und damit unbrauchbar, obwohl der Mast unbeschädigt blieb. Nach Kriegsende wurden die gesamten technischen Anlagen von Truppen der Roten Armee und hinzugezogener Zivilbevölkerung demontiert. Überreste der Sendeanlage sind heute noch vorhanden. Zudem erinnert noch der Straßenname „Am Sender“ und die dort erhaltene Wohnsiedlung der Mitarbeiter an den ehemaligen Standort des Deutschlandsenders III. Wo der Mast wiederaufgebaut wurde, ist nicht bekannt. Gelegentlich wird behauptet, dass er in Raszyn wiederaufgebaut worden sei, wofür aber konkrete Belege fehlen.

Mit der Neugliederung der Bezirke und Landkreise in der DDR im Jahr 1952 blieb Herzberg Kreisstadt des neu gegründeten Kreises Herzberg im Bezirk Cottbus.

1990 wurde es in das neue Bundesland Brandenburg eingegliedert, obwohl es historisch eigentlich zu Sachsen-Anhalt gehört hätte. Seit der Kreisreform 1993 ist Herzberg Kreisstadt des Landkreises Elbe-Elster.

Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl: Stand 31. Dezember (ab 1991)

Die Zunahme der Einwohnerzahl 2005 ist auf die Eingemeindung von zehn Orten im Jahr 2001 zurückzuführen.

Die Stadtverordnetenversammlung von Herzberg besteht aus 18 Stadtverordneten und dem hauptamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 führte zu folgendem Ergebnis:

  • 1994–2018: Michael Oecknigk (CDU)
  • seit 2018: Karsten Eule-Prütz (parteilos)

Eule-Prütz wurde in der Bürgermeisterwahl am 24. September 2017 mit 63,7 Prozent der gültigen Stimmen für eine Amtsdauer von acht Jahren gewählt. Er trat sein Amt am 6. Januar 2018 an.

Die Flagge der Stadt ist Weiß - Grün - Gelb (1:1:1) gestreift und mittig mit dem Stadtwappen belegt, das in seinem Bereich die Randstreifen teilweise überdeckt.

Das Dienstsiegel zeigt das Wappen der Stadt mit der Umschrift: „STADT HERZBERG (ELSTER) • LANDKREIS ELBE-ELSTER“.

Partnerstädte von Herzberg sind:

  • Büdingen in Hessen
  • Świebodzin in Polen
  • Dixon (Illinois) in den USA
  • Soest in Nordrhein-Westfalen

In der Liste der Baudenkmale in Herzberg (Elster) und in der Liste der Bodendenkmale in Herzberg (Elster) stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Kulturdenkmäler.

  • St. Marienkirche mit wertvollen Deckenmalereien und restaurierter Orgel
  • Katholische Kirche
  • Apostolische Kirche
  • St. Katharinenkirche
  • Altherzberger Dorfkirche
  • Rathaus
  • Germania, auch „Eiserne Lady“ genannt
  • Philipp-Melanchthon-Gymnasium
  • Wasserturm mit Sternwarte
  • Zeiss-Planetarium
  • Stadtpark mit Wunderstein und Boldedenkmal
  • Botanischer Garten und Villa Marx
  • Park und Schloss Grochwitz
  • Freiwillige Feuerwehr
  • Historischer Stadtkern
  • Botanischer Garten
  • Tierpark
  • Stadtpark
  • Touristisch ist der in der Nähe liegende Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft von Interesse. Herzberg ist Ausgangspunkt und Ziel von Radwanderungen.

Jedes Jahr am ersten Maiwochenende findet das „Herzberger Tierparkfest“ statt. Jeweils im September treffen sich unweit der Stadt hunderte Astronomiebegeisterte mit ihren Fernrohren zum „Herzberger Teleskoptreffen“. Seit 2011 ist der Botanische Garten am Pfingstsonntag Veranstaltungsort des Pfingstrock Open Airs, bei dem bekannte nationale und internationale Künstler auftreten.

Im Landesentwicklungsplan Berlin-Brandenburg vom 31. März 2009 wurde Herzberg mit dem Umland als eigenes Mittelzentrum festgelegt. Die beiden anderen Zentren des Landkreises sind Finsterwalde und Elsterwerda/Bad Liebenwerda in Funktionsteilung.

Der etwa zwei Kilometer vom Zentrum entfernte Bahnhof Herzberg (Elster) (ehemals Herzberg (Elster) West) liegt an der Bahnstrecke Jüterbog–Röderau und wird durch die Regional-Express-Linie RE 4 Rathenow – Berlin – Falkenberg (Elster) bedient.

Des Weiteren gab es den Bahnhof Herzberg (Elster) Stadt an der Bahnstrecke Falkenberg–Beeskow. Der Personenverkehr wurde 1998 eingestellt. 2006 bis 2008 verkehrten hier im Sommerhalbjahr der Elbe-Spreewald-Kurier und der Elbe-Elster-Express der Privatbahn Deutsche Regionaleisenbahn.

Der öffentliche Personennahverkehr wird unter anderem durch den PlusBus und TaktBus des Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg erbracht. Folgende Verbindungen führen, betrieben von der VerkehrsManagement Elbe-Elster, ab Herzberg:

  • Linie 520: Herzberg ↔ Gräfendorf ↔ Großrössen ↔ Falkenberg
  • Linie 527: Herzberg ↔ Buckau ↔ Fermerswalde ↔ Beilrode ↔ Torgau
  • Linie 544: Herzberg ↔ Schlieben ↔ Trebbus ↔ Werenzhain ↔ Doberlug-Kirchhain

Herzberg ist Kreuzungspunkt der Bundesstraße 87 (Torgau–Luckau) und der Bundesstraße 101 (Jüterbog–Bad Liebenwerda).

  • Städtisches Schwimmbad
  • Fußballverein (VfB Herzberg 68)
  • Handballverein (SV Herzberg)
  • 2009, 16. Juli: Horst Gutsche (* 1936), verliehen für seine regionalgeschichtlichen Veröffentlichungen, insbesondere auf münzwissenschaftlichem Gebiet
  • 2009, 16. Juli: Helmut Knuppe (1924–2012), verliehen für seine regionalgeschichtlichen Veröffentlichungen
  • 2009, 16. Juli: Jules August Schröder (* 1934), Kommunalpolitiker in Büdingen, verliehen für seine Unterstützung bei der Ausbildung Herzberger Jugendlicher in Büdingen nach der Wende
  • 2009, 16. Juli: Paul Sellmann (1933–2021), Politiker (CDU) aus Höxter, verliehen für sein Engagement beim Neuaufbau der Verwaltung nach der Wende und seinen Einsatz für den Neubau des Kreiskrankenhauses
  • Johannes Clajus (1535–1592), evangelischer Theologe, Schöpfer der modernen deutschen Grammatik
  • Andreas Hartmann (1560–1593), Dramatiker
  • Philipp Müller (1585–1659), Physiker, Mathematiker, Mediziner und Hochschulrektor
  • Georg Christian Schemelli (1676/1680–1762), Kantor, Verfasser eines Gesangbuches
  • Johann Gottlieb Drasdo (1753–1819), lutherischer Theologe
  • Carl Immanuel Gerhardt (1816–1899), Mathematiker
  • Louise von François (1817–1893), Schriftstellerin
  • Karl Gustav Heiland (1817–1868), Altphilologe
  • Wilhelm von Livonius (1840–1905), preußischer Offizier
  • Richard von Funck (1841–1906), preußischer General der Infanterie
  • Anna Glaß (Pseudonym Anna Fischer-Löher) (1857–1897), Schriftstellerin
  • Karl Michaelis (1868–?), Schriftsteller
  • Hugo Kaiser (1869–?), Schriftsteller
  • Werner Janensch (1878–1969), Paläontologe und Geologe
  • Hugo Haehn (1880–1957), Gärungschemiker und Brauwissenschaftler
  • Eugen Rahnenführer (1886–1958), Arzt und Numismatiker
  • Heinz Plavius (1929–1985), Germanist
  • Wolfgang Arendt (* 1950), Mathematiker
  • Siegfried Kasparick (1955–2016), evangelischer Theologe
  • Frank Kutzsch (* 1956), Kraftsportler
  • Iris Schülzke (* 1959), Politikerin (parteilos)
  • Steffen Zesner (* 1967), Schwimmer
  • Lars Lindemann (* 1971), Rechtsanwalt und Politiker (FDP), Mitglied des Deutschen Bundestages
  • Susann Blum (* 1981), Journalistin und Fernsehmoderatorin
  • Philipp Melanchthon (1497–1560), evangelischer Reformator, 1538 Verfasser der ersten Schulordnung für das Lateingymnasium in Herzberg
  • Christoph Schlegel (1613–1678), Superintendent 1660 bis 1662
  • Johann Michael Strauß (1628–1692), Superintendent 1663 bis 1668
  • Adam Herold (1659–1711), Superintendent 1689 bis 1692
  • Traugott August Seyffarth (1762–1831), Superintendent 1809 bis 1812
  • Friedrich August Moschütz (um 1805–nach 1869), Orgelbauer in Herzberg von 1834 bis 1869
  • Karl Pallas (1860–1933), Pfarrer und Heimatforscher; wirkte 1887 bis 1913 in Herzberg
  • Otto Böhme (1876–1956), nahm die Dienstgeschäfte des Landrats von 1939 bis 1945 in Herzberg wahr
  • Norbert Hering (1907–1991), Landrat 1942 bis 1945
  • Martin Zeiller: Hertzberg. In: Matthäus Merian (Hrsg.): Topographia Superioris Saxoniae, Thuringiae, Misniae et Lusatiae (= Topographia Germaniae. Band 12). 1. Auflage. Matthaeus Merians Erben, Frankfurt am Main 1650, S. 102 (Volltext [Wikisource]). 
  • Joh. Christian Schulze, Carl Gottlieb Caspar: Chronik der ehemaligen Chur- und jetzigen Kreisstadt Herzberg. Herzberg 1842.
  • Karl Pallas: Geschichte der Stadt Herzberg im Schweinitzer Kreise; Herzberg 1901. Unveränderter Neudruck Herzberg 2004.
  • Herzberg. In: Berent Schwineköper (Hrsg.): Handbuch der historischen Stätten Deutschlands. Band 11: Provinz Sachsen Anhalt (= Kröners Taschenausgabe. Band 314). 2., überarbeitete und ergänzte Auflage. Kröner, Stuttgart 1987, ISBN 3-520-31402-9, S. 209 ff.
  • Kultur- und Heimatverein Herzberg (Elster) e. V. (Hrsg.): Heimatkalender für den Kreis/die Region Herzberg. Neue Folge; BücherKammer, Herzberg 1991 ff.
  • Sybille Gramlich, Irmelin Küttner: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Denkmale in Brandenburg 7.1 = Die Stadt Herzberg/Elster und die Ämter Falkenberg/Uebigau, Herzberg, Schlieben und Schönewalde. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 1998, ISBN 3-88462-152-1.
  • Ulf Lehmann, Sven Gückel: Geschichte der Stadt Herzberg (Elster) in Bildern. BücherKammer, Herzberg 2009, ISBN 978-3-940635-17-4. 
  • Herzberg. In: August Schumann: Vollständiges Staats-, Post- und Zeitungslexikon von Sachsen. 4. Band. Schumann, Zwickau 1817, S. 42–46.
  • Stephanie Kammer, Ulf Lehmann: Herzberg unterm Hakenkreuz. Fotos. Fakten. Dokumente. Verlag Bücherkammer, Herzberg 2019, ISBN 978-3-940635-62-4.
  • Herzberg (Elster), Herzberg/Elster im Genealogischen Ortsverzeichnis
  • Website der Kreisstadt Herzberg
  • Linkkatalog zum Thema Herzberg (Elster) bei curlie.org (ehemals DMOZ)

Quelle: Wikipedia