Bausachverständiger Michael Masson-Wawer

Dargun

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Berichte zum Thema Energie Sparen, Bauen und Bauschäden

Michael Masson-Wawer

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info@bauschadeninstitut.de

Sachverständiger für Schäden an Gebäuden

Als Bausachverständiger oder Baugutachter

begrüße ich Sie auf meiner Seite als Sachverständiger in Dargun und Umgebung. Ich arbeite als Bausachverständiger nicht nur für Gerichte sondern auch für Privatkunden. Als Baugutachter beim Hauskauf, als Ihre persönliche Unterstützung beim Neubau oder als Experte bei Schimmelpilzen in Wohnungen und Häusern. Gern bin ich als Bausachverständiger auch für Sie tätig.

Hier möchte ich Ihnen darstellen, wie ein Bausachverständiger auch Sie unterstützen kann.

Mein Werdegang

ISO 17024 (certcouncil.eu) zertifizierter Sachverständiger für Schäden an Gebäuden

Als DIN/ISO 17024 (IQ Zert) zertifizierter Sachverständiger für Schäden an Gebäuden habe ich 2009 meine Prüfung abgelegt und unterliege seitdem einer der strengsten Qualitätskontrollen im Sachverständigenwesen.

Im Jahre 2020 erfolgte der Wechsel zur Zertifizierungsstelle certcouncil.eu.

Die Qualitätskontrolle umfasst unter anderem eine jährliche Überprüfung der Qualität sowie eine permanente Verpflichtung zu jährlichen Weiterbildungen. Nur unter diesen Voraussetzungen der regelmäßigen, bestandenen Qualitätskontrolle wird die Zertifizierung aufrechterhalten. Die Zertifizierung als ISO 17024 zertifizierter Sachverständiger für Schäden an Gebäuden berechtigt zudem, wie auch die öffentliche Bestellung, zu einer Tätigkeit als Sachverständiger für Gerichte.

Der Beginn

Bereits als Kind und Jugendlicher habe ich im Produktions-Betrieb meines Großvaters, in welchem Bauprodukte (Fenster und Türen) gefertigt wurden, kennen gelernt, was es bedeutet, saubere und qualitativ hochwertige Produkte zu produzieren. Über die Generation meines Vaters wurde diese Tradition fortgesetzt und es entstand ein Mittelständischer Betrieb.

Praxis-Erfahrung

Nach meiner technischen Ausbildung und mit dem Praxis-Wissen von über 15 Jahren habe ich mich dann im Jahre 2008 entschieden, dieses Wissen auch für andere einzusetzen und mich zu der sehr anspruchsvollen Ausbildung zum zertifizierten Sachverständigem für Schäden an Gebäuden DIN/ISO 17024 (IQ Zert) anzumelden.

Die erfolgreiche Prüfung legte ich dann im Jahre 2009 vor dem Prüfungsausschuss ab. Seitdem biete ich meine Leistungen für Gerichte, Versicherungen und Privatkunden an.

Im Jahre 2020 erfolgte der Wechsel zur Zertifizierungsstelle certcouncil.eu.

Heute bin als Berufs-Sachverständiger Geschäftsführer des Bauschadeninstitut BSI GmbH.

Weitere Tätigkeiten

Als langjähriges Mitglied des Sachverständigenausschusses der IHK zu Rostock übe ich seit der letzten Wahl die Funktion des stellvertretenden Vorsitzenden des Ausschusses aus.

https://www.rostock.ihk24.de/servicemarken/ueber-uns/unser-ehrenamt/ausschuesse/sachverstaendigenausschuss-2644952

Zertifikat

Hauskauf-Beratung in Dargun

Eine Hauskauf-Beratung Hilfe ist keine Wertermittlung, wie sie beispielsweise für Banken erstellt werden. Bei der Hauskauf-Beratung in Dargun achten wir schwerpunktmäßig auf technische Aspekte des Hauses, welches Sie kaufen wollen.

Gemeinsam mit Ihnen und in der Regel dem Verkäufer begehen wir die komplette Immobilie, vom Keller bis zum Dachstuhl. Wir achten dabei auf sichtbare Problemstellungen des Gebäudes. Das kann beispielsweise Feuchtigkeit/Schimmel sein oder aber auch sichtbare Schädlingsbefall im Dachstuhl.*

Durch unsere jahrelange Erfahrung in Dargun kennen wir in der Regel die Stellen, die wir genauer zu betrachten haben.

Im Anschluss setzen wir uns mit Ihnen zusammen und gehen nochmals die Auffälligkeiten der Immobilie durch.

Wir geben Ihnen dann eine erste Einschätzung, wie gravierend die Mängel sind und, falls möglich, eine grobe Schätzung der zu erwartenden Kosten. Dies dient Ihnen als Grundlage eine Entscheidung über den Kauf der Immobilie in Dargun zu treffen und ob der Kaufpreis realistisch ist.

Baubegleitung Dargun

Bei der Baubegleitung in Dargun steht Ihnen der Sachverständige unterstützend zur Seite, wenn Sie ein neues Haus errichten.

Die Begleitung beginnt in der Regel bereits vor dem ersten Spatenstich. Denn bereits zu diesem Zeitpunkt geht der Sachverständige mit Ihnen die Bau-Unterlagen durch. Bei den Terminen, die wir individuell abstimmen, geht der Sachverständige dann gemeinsam mit Ihnen durch den Neubau und achtet mit seiner Erfahrung auf mögliche Problemstellungen.*

Mögliche Fragen, fehlende Unterlagen oder aufgedeckte Probleme werden in unserer hauseigenen Software online dokumentiert und so lange als offener Punkt geführt, bis wir eine Erledigungsbestätigung haben bzw. uns selbst vom ordnungsgemäßen Zustand überzeugen konnten.

Ziel ist, dass wir gemeinsam mit Ihnen und dem Bauunternehmen zur Hausübergabe, die wir auf Wunsch auch begleiten, keine bzw. nur sehr wenige offene Punkte mehr haben.

Beurteilung von Rissen

Ein Riss im Mauerwerk kann die verschiedensten Ursachen haben. Es kommt immer darauf an, mit geschultem Auge eines Sachverständigen den Riss, zu bewerten. So ist es beispielsweise entscheidend, in welche Richtung und in welche Position der Riss verläuft. Auch ist es wichtig, ob der Riss noch in Bewegung ist. Mittels Riss Monitoring können wir hier eine Aussage treffen und bei Bedarf mit einem Statiker unterstützen.

Versicherungsschäden bewerten

Die Bewertung von Versicherungsschäden in Dargun gehört zu unseren Kernkompetenzen.

Wir arbeiten hier sowohl für die führenden Versicherungsgesellschaften als auch für Privatkunden. Unsere Einschätzungen sind immer technisch und sachlich neutral, denn unsere Aufgabe ist die Bewertung des Umfangs des Schadens, ohne Bevorteilung der einen oder der anderen Seite.

Beurteilung von Feuchteschäden

Feuchtigkeit kann sowohl von außen in ein Gebäude eindringen als auch im Gebäude, beispielsweise durch Undichtigkeiten, entstehen. Auch das Bewohnen der Immobilie kann hier Einfluss haben.

Mittels modernster Messtechnik und vielen Jahren Erfahrung unterstützt sie hier der Sachverständige bei der Ursachenfindung der Feuchtigkeitsprobleme.

Lösungen für Schimmel / Schimmelpilze in Dargun

Das Wachstum von Schimmelpilzen ist in der Regel nur ein Indikator, dass im/am Gebäude ein Problem besteht.

Die Ursache zu finden ist die Aufgabe eines Bausachverständigen in Dargun.

Diese kann sehr vielfältig sein. Grundsätzlich benötigt ein Schimmelpilz zum Wachstum, je nach Gattung, eine gewisse Feuchtigkeit. Die Quelle dieser Feuchtigkeit kann hierbei vielfältig sein. Hier können beispielsweise eindringende Feuchtigkeit von außen (fehlerhafte Abdichtung), Feuchtigkeit von innen (Wasserschaden) als auch Wärmebrücken eine Rolle spielen. Auch der Nutzer hat oft einen Einfluss (Lüftungsverhalten). In vielen Fällen liegen auch Kombinationen aus all diesen Punkten vor. Ein Sachverständiger kann sie hier bei der Ursachenfindung unterstützen

Erstellung von Wärmebildern / Infrarotthermografie

mit der Thermografie werden Schwachstellen in der Gebäudehülle aufgedeckt. Auch die Leckortung kann durch Wärmebilder unterstützt werden. Ihr Bausachverständiger berät Sie bei allen Fragen rund um Thermografie.

3D-Laserscan

Mittels 3-D Laserscan-Technik erstellen wir für Schadenorte Aufmaße und Visualisierungen. Mit der zunehmenden Digitalisierung stellt dieses Verfahren eine herausragende Verbesserung der Visualisierung von Schäden dar. Somit verfügen alle Beteiligten am Schaden, unabhängig davon, wo sie sich befinden, über den gleichen Stand an Maßen und sehen den Zustand und den Umfang des Schadens.

Neben der Transparenz können somit erhebliche Fahrtkosten und auch persönliche Treffen (Corona) reduziert werden.

Drohnen-Aufnahmen

Mittels unserer Drohnen verschaffen wir uns in und um Dargun und den am Schaden beteiligten einen Überblick über den gesamten Schadenort. Beispielsweise die Ausbreitung von Bränden kann hiermit deutlich besser nachvollzogen werden. Weiterhin ist auch die Dokumentation von Unwetterschäden, wie beispielsweise nach Stürmen oder Überflutungen, optimal möglich.

Ihr Sachgutachter für Dargun

* bei der Hauskaufberatung / Baubegleitung kann nur eine oberflächliche Betrachtung stattfinden, da der Eigentümer / Erbauer des Gebäudes eine zerstörende Untersuchung in der Regel nicht zulässt. Auch kann in Anbetracht des Zeiteinsatzes nicht jedes Detail festgestellt werden. Die Hauskaufberatung / Baubegleitung gibt daher keine 100 %ige Sicherheit, dass keine weiteren Mängel mehr vorhanden sind. Sie dient lediglich dazu, die im jeweils individuellen Erfahrungsschatz des Sachverständigen feststellbaren Punkte aufzudecken. Bitte beachten Sie auch hierzu unsere Haftungsbeschränkung im Auftragsfalle.

Wichtige Informationen zum Standort

Dargun ist eine amtsfreie Landstadt im Norden des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern. Der Ort im Peenetal ist ein Grundzentrum.

Dargun liegt in einem Seitental der Peene, wenige Kilometer nördlich des Kummerower Sees und der Mecklenburgischen Schweiz. Das durch Eingemeindungen vergrößerte Gemeindegebiet Darguns grenzt im Norden an den Landkreis Vorpommern-Rügen und im Westen an den Landkreis Rostock. Die Gemarkung reicht vom Trebelufer bis zur fast auf Meeresspiegelhöhe liegenden Peene. Die Hügel der Umgebung erreichen ca. 40 m ü. NHN. Dargun liegt am Nordrand des Naturparks Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See.

Nachbargemeinden (im Uhrzeigersinn) sind Grammendorf, Nossendorf, Warrenzin, Verchen, Stadt Neukalen, Altkalen, Finkenthal und Behren-Lübchin.

Zur Stadt Dargun gehören folgende Ortsteile:

Wohnplätze der Stadt sind:

Der Name Dargun ist elbslawischer Herkunft, die Grundform lautete ursprünglich *Dargunj oder verkürzt *Dargun' . Diese geht auf den elbslawischen Personennamen *Dargun zurück, Kurzform zu Namen wie z. B. Dargomer.

Die steinzeitliche Kultanlage von Dargun wurde 2013 entdeckt.

Nahe dem späteren Dorf Röcknitz entstand, wahrscheinlich in der Zeit zwischen dem 7. und dem 10. Jahrhundert, eine 1171 erwähnte elbslawische Burgsiedlung mit Burg, Wall und Wallgraben, die dann von den Dänen zerstört wurde. 1216 wurde der Name Rokitnitze und 1219 Rokenitze genannt. Die elbslawische Grundform Rokytnica geht auf den Flurnamen Rokytina mit der Bedeutung Weidenbüsche zurück (elbslawisch rokyta: Weide), die am Röcknitz-Bach (1174 rivulus [lat. kleiner Bach] Rokenize) sehr wahrscheinlich standen. Nahe Wagun befand sich zu dieser Zeit die heutige Wüstung Clubuchziz, nahe Dargun die heutige Wüstung Coueniz.

In der Nähe der Burg entstand ab 1172 eine Zisterzienserabtei, zunächst als eine Filia des Klosters Esrom. 1173 wurde die erste Altarweihe durch Bischof Berno von Schwerin vorgenommen. Um 1200 siedelte nach einer ersten Zerstörung der Konvent nach Eldena über. Die Neubesetzung erfolgte dann 1209 vom Kloster Doberan aus. 1236 fiel das Kloster an Mecklenburg, und 1242 wurde ihm die Marktgerechtigkeit verliehen. Die Klosterkirche St. Marien – heute eine Ruine – entstand vom 13. bis zum 15. Jahrhundert als gotische Backsteinkirche.

1552 wurde das Kloster säkularisiert und war Nebenresidenz des Herzogs Ulrich von Mecklenburg und seiner Nachfahren. Die Klosteranlage wurde ab 1590 zunächst als Jagdschloss und später zur Nebenresidenz im Stil der Renaissance umgebaut. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Schloss erheblich zerstört.

Nach 1657 wurde es von Charles Philippe Dieussart zu einem dreigeschossigen Bau mit Ecktürmen und Arkaden im Innenhof umgestaltet. Auch der Teepavillon im neugestalteten Park und das Gelbe Tor stammen von diesem Baumeister.

Eine Blüte erlebte das Schloss von 1720 bis 1756 unter Prinzessin Augusta, der jüngsten Tochter Herzog Gustav-Adolfs zu Mecklenburg-Güstrow, die 1720 das Amt Dargun als Apanage erhielt. Sie war für ihre Frömmigkeit pietistischer Prägung und ihren Einsatz für den Glauben bekannt und förderte die Bildung und das Gesundheitswesen im Bereich Dargun. Augusta schuf durch den Einsatz sogenannter „Zugehfrauen“ eine Vorstufe der späteren Gemeindeschwester.

Bereits im 18. Jahrhundert siedelten sich Juden im Ort an, sie errichteten einen jüdischen Friedhof, der bis 1923 genutzt wurde. Er wurde in der Zeit des Nationalsozialismus zerstört und erst 1963 wiederhergestellt.

Dargun war ein Marktflecken im gleichnamigen Dominialamt innerhalb der Herrschaft Rostock des Großherzogtums Mecklenburg-Schwerin. Über den schiffbaren Darguner Kanal gab es eine Verbindung zur Peene und damit zum Kummerower See. 1851 erfolgte die Vereinigung mit dem Dorf Röcknitz. 1865 wurde das Gebäude für die Landdrostei Dargun gebaut. Neben Post- und Telegraphenamt waren eine Forstinspektion, ein Amtsgericht, zwei Kirchen, eine Industrieschule, einen Vorschussverein, zwei Mühlen und eine Dampfmolkerei entstanden. Der Ort wurde als Luftkurort besucht.

1907 erhielt Dargun Anschluss an die Bahnstrecke Malchin–Dargun. Erst 1938 erhielt Dargun das Stadtrecht.

In den letzten Kriegstagen 1945, nach Einmarsch der Roten Armee, fiel der gesamte Schlosskomplex mit Schlosskirche (ehemalige Klosterkirche, evangelisches Gotteshaus) einer Brandstiftung durch sowjetische Soldaten zum Opfer. Der Abbruch der Ruinen konnte verhindert werden. In den 1950er Jahren wurden jedoch Steine und wertvolle Verzierungen entwendet. Seit nach 1945 war bis 1995 in der Landdrostei das Alte Rathaus. 1979 erfolgte die Eintragung des gesamten Komplexes von früherem Schloss und Schlosskirche in die Denkmalliste der DDR. Seit den 1980er Jahren engagierten sich Bürger für die Erhaltung und Sicherung der Ruinen. 1991 gründete sich ein Förderverein. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und andere Institutionen ermöglichten die Sicherung der Mauern und den Ausbau des Mittelrisalits im Westflügel mit Schaffung von Raum für die Stadtinformation, die Stadtbibliothek und das Archiv.

1963 entstand hinter dem Sportplatz eine zweigeschossige Schule mit zehn Klassenräumen. 1973 wurde in Plattenbauweise ein zweiter Schulneubau für 13 Klassenräume errichtet.

Der Kern von Dargun mit seinen dörflichen Straßen wurde im Rahmen der Städtebauförderung seit 1991 grundlegend saniert. Dabei wurde auch der Wiederaufbau des Schlosses in Angriff genommen. 1996 wurde das Museum im ehemaligen Herbergsgebäude des Klosters eröffnet.

Von 1952 bis 1994 gehörte Dargun zum Kreis Malchin (bis 1990 im DDR-Bezirk Neubrandenburg, danach im Land Mecklenburg-Vorpommern). 1994 wurde die Stadt in den Landkreis Demmin eingegliedert. Seit der Kreisgebietsreform 2011 liegt die Stadt im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte.

Aalbude befand sich im 14. Jahrhundert auf einer Insel, die im Westen von der heute zugeschütteten und verlandeten Achterpeene umflossen wurde. 1997 entstand der Wasserwanderrastplatz.

Brudersdorf: Die neugotische Kirche stammt von 1863/66.

Glasow wurde erstmals 1216 urkundlich erwähnt. Der Name bedeutet Ort auf steinigem Boden. Glasow gehörte im 13. Jahrhundert zum Kloster Dargun. Das niederdeutsche Hallenhaus stammt aus dem 17. Jahrhundert.

Groß Methling: Die neugotische Kirche stammt von 1891.

Levin: Die spätromanische zweijochige Johanniskirche aus Feldstein mit eingezogenem quadratischen Chor wurde bis 1256 erbaut. Der quadratische Westturm, unten aus Feldstein und oben aus Backstein, stammt aus dem 15. Jahrhundert.

Röcknitz war im 16. Jahrhundert ein Burgflecken und im 17. Jahrhundert ein Städtchen. Eine zwei Kilometer lange Straße verband das Dorf mit dem Schloss als Endpunkt. 1854 wurde Röcknitz als Dargun amtlich erwähnt, und 1875 wurden Dorf- und Schlosssiedlung eine Gemeinde.

Schwarzenhof: Das Gutshaus entstand um 1850, wurde um 1904 umgebaut und nach 2004 saniert.

Stubbendorf wurde 2004 nach Dargun eingemeindet.

Wagun war ein Gutsdorf. 1937 war das Gut 552 Hektar groß. Das Gutshaus stammt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Es war nach 1945 Wohnhaus, Kindergarten, Schule und Sitz des Gemeinderats. Heute befindet sich hier u. a. eine kleine Kunstwerkstatt.

Am 1. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Altbauhof eingegliedert. Am 1. Januar 1951 wurden Barlin, Dörgelin, Glasow und Neubauhof eingemeindet. Der Ortsteil Lehnenhof der damals aufgelösten Gemeinde Darbein kam am selben Tag hinzu. Aus dem ehemaligen Amt Dargun wurden am 13. Juni 2004 die Gemeinden Brudersdorf, Stubbendorf, Wagun und Zarnekow in die Stadt eingegliedert und das Amt aufgelöst.

Stand: 31. Dezember des jeweiligen Jahres

Der starke Anstieg der Einwohnerzahl zwischen 2000 und 2005 ist auf die Eingemeindung von vier Orten von 2004 zurückzuführen.

Die Stadtvertretung von Dargun besteht aus 15 Mitgliedern und dem Bürgermeister.

Der Stimmenanteil von Schwebke entspricht zwei Sitzen. Daher bleibt ein Sitz in der Stadtvertretung unbesetzt.

  • 1921–1933: Friedrich Karl Decker (Obervorsteher) (SPD)
  • Mai 1945–Oktober 1945: Friedrich Karl Decker (SPD)
  • 1990–2002: Hartmut Claassen (WVD)
  • 2002–2016: Karl-Heinz Graupmann (Die Linke)
  • seit 2016: Sirko Wellnitz (parteilos)

Wellnitz wurde in der Bürgermeisterstichwahl am 18. September 2016 mit 61,8 Prozent der gültigen Stimmen für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt.

Historisches Wappen

Die Flagge wurde am 25. Juni 1998 durch das Ministerium des Innern genehmigt.

Die Flagge ist Blau – Gelb (1:1) längs gestreift. In der Mitte des Flaggentuchs liegt, auf jeweils zwei Drittel der Höhe des blauen und des gelben Streifens übergreifend, das Stadtwappen. Die Höhe des Flaggentuchs verhält sich zur Länge wie 3:5.

Das Dienstsiegel zeigt das Wappen der Stadt mit der Umschrift STADT DARGUN.

  • Hohenlockstedt in Schleswig-Holstein
  • Skælskør in Dänemark
  • Karlino (Körlin an der Persante) in Polen
  • 5. Kompanie des Stabs- und Fernmeldebataillons 801 der Bundeswehr in Neubrandenburg (2002–2014)
  • 3. Kompanie des Fernmeldebataillons 801 der Bundeswehr (2014–2016)
  • Schloss Dargun mit der ehemaligen Klosterkirche, aus einem Zisterzienserkloster hervorgegangen. Es wurde 1945 durch Brandstiftung zerstört. Baumaßnahmen zum Erhalt der Ruine und der teilweisen Neunutzung haben begonnen. Das Schloss war Nebenresidenz der Güstrower Herzöge aus dem Kloster entstanden und ist im 18. Jahrhundert als Apanage an Prinzessin Augusta, eine Tochter des letzten Mecklenburg-Güstrowschen Herrschaftshauses, gegangen. Im 19. Jahrhundert wurde es die erste Ackerbauschule Mecklenburgs und hatte Bestand bis Mai 1945.
  • Klosterkirche Sankt Marien mit ehemals vielen Kunstschätzen. Die Arp-Schnitger-Orgel mit 23 Registern auf zwei Manualen und Pedal stammte von 1700, wurde 1911 vom Orgelbauer Carl Börger aus Rostock-Gehlsdorf völlig umgebaut und verlor nahezu ihre gesamte historische Substanz. 1945 war von der Originalsubstanz bis auf den Prospekt nichts mehr erhalten. 1989/90 wurde die Kirchenruine gesichert und das Langhaus überdacht. Es wird wieder für Gottesdienste und kulturelle Veranstaltungen genutzt. Gegen Chor und Querhaus ist das Langhaus durch eine Glaswand abgetrennt.
  • Pfarrkirche Dargun, früher Dorfkirche Röcknitz, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts mit der Schlosssiedlung und der sogenannten „Neubaute“ zum Flecken zusammenwuchs. Eine Kirche wurde zum ersten Mal 1178 von Bischof Berno erwähnt. Sie war ursprünglich ein gotischer Feldsteinbau aus dem 13. Jahrhundert. Sie wurde 1753 und die Vorhalle 1861 in Ziegelbauweise erneuert. Der Altar ist ein spätgotisches Triptychon mit bemalten Flügelaußenseiten und filigranen Schnitzereien (Kreuzigungsgruppe und Aposteldarstellungen) im Innenbereich. Die Orgel von 1860 baute Friedrich Hermann Lütkemüller aus Wittstock, sie wurde 1995 restauriert.
  • Katholische Kapelle von 1998 im neuen Gemeindehaus
  • Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten) in der Schloßstraße 58
  • Jüdischer Friedhof nahe dem Gelände einer früheren slawischen Burg im Wald nordwestlich von Dargun. Ein Gedenkstein von 1963 erinnert an die Opfer der Shoa.
  • Heimatmuseum Dargun beim Schloss (ehemaliges Gästehaus aus dem 14. Jh.)
  • Ehemalige Landdrostei von 1865 bzw. Altes Rathaus, Platz des Friedens 8
  • Rathaus Dargun, davor Brunnen von 2000 mit Bronzefigur von Günther Kaden
  • Wohngebäude und Haustüren wie Amtsstraße 2, Schlossstraße 28 und 58
  • Denkmal Mönche in Dargun auf dem Platz des Friedens von Günther Kaden (1999)
  • Bahnhofsgebäude von 1907
  • Klostersee mit Bademöglichkeit und Eisenbahn-Draisinen-Ausleihstation an der stillgelegten Bahnstrecke Malchin–Dargun
  • Brudersdorf: Neugotische Kirche von 1863/66 als Feldsteinbau auf einem rechteckigen Grundriss mit polygonalem Chorschluss, Lütkemueller-Orgel von 1865
  • Groß Methling: Neugotische Kirche aus roten Backsteinen von 1891 nach Plänen von Gotthilf Ludwig Möckel mit schlichten Gewölbeausmalungen, Orgel von F. H. Lütkemueller (1859)
  • Kützerhof: Gutshaus als eingeschossiger Fachwerkbau
  • Levin: Spätromanische Johanniskirche von 1256 aus Feldstein mit eingezogenem Chor und quadratischem Westturm aus Feldstein und Backstein aus dem 15. Jahrhundert, Orgel von Heinrich Rasche von 1743, Innenausmalung von 1885, daneben das Pfarrhaus von 1750
  • Schwarzenhof: Gutshaus von um 1850, Umbau 1904, heute Ferienanlage
  • Stubbendorf: Europäische Kooperative Longo maï im Hof Ulenkrug. Ralph Giordano widmete seinem Besuch auf dem Anwesen ein Kapitel in seinem Buch Deutschlandreise.
  • Wohnhaus Schloßstraße 71
  • Darguner Brauerei GmbH
  • Zentralkäserei Mecklenburg-Vorpommern (ZMV)
  • EcoNautic Systems GmbH (Maschinenbau)
  • PED GmbH (Automatisierung, elektrotechnische Anlagenausrüstung)
  • Klostervogt Hartwig (Kloster-Laden im ehemaligen Brauhaus der Kloster- und Schlossanlage Dargun)

Dargun liegt an der Bundesstraße 110 zwischen Gnoien und Demmin sowie an der Landesstraße 20 nach Malchin. Die nächstgelegenen Autobahnanschlussstellen sind Tessin und Bad Sülze an der A 20 zwischen Rostock und Neubrandenburg (jeweils etwa 25 km entfernt).

Dargun verfügt über keinen Eisenbahnanschluss. Der ehemalige Bahnhof Dargun steht an der Bahnstrecke Malchin–Dargun, die nach ihrer Stilllegung 1997 seit 2002 für Draisinenfahrten zur Verfügung steht. Der nächstgelegene Bahnhof ist Demmin in etwa 15 km Entfernung. Er wird von der Regional-Express-Linie RE 5 (StralsundBerlin-Südkreuz) bedient.

  • Grundschule Dargun, Am Sportplatz 18
  • Regionale Schule Dargun, Am Sportplatz 18
  • Klosterkirche Sankt Marien im Schloss
  • Evangelische Pfarrkirche Dargun, Burgstraße 9
  • Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten), Schloßstraße 58
  • Katholische Pfarrgemeinde mit Kapelle, Röcknitzstr. 15

In Dargun gibt es drei Fußballvereine: SV Concordia 1919 Zarnekow, SV Traktor Dargun und Borussia Barlin.

  • Abraham Aaron (1744–1825), Medailleur
  • Johann Friedrich Bahrdt (1789–1847), Schriftsteller
  • Friedrich Liss (1795–1878), Jurist, Bürgermeister in Sülze
  • Julius Sandtmann (1826–1883), Politiker (Deutsche Fortschrittspartei)
  • Gottlieb von Both (1837–1906), mecklenburgischer Verwaltungs- und Hofbeamter
  • Karl Buschmann, (* 2. November 1874 in Dargun), Vorsitzender des Sondergerichts Schwerin (1933–1945), ab 1934 Präsident des Landgericht Schwerin, ab März 1945 stellvertretender Vorsitzender Standgerichts des Reichsverteidigungsbezirkes Mecklenburg in Schwerin.
  • Friedrich Karl Decker (1885–1951), Jurist, gewählter Bürgermeister 1921–1933 und von Mai bis Okt. 1945 (SPD), danach Amtsrichter in Dargun bis Okt. 1946
  • Arnold Bernhard (1886–1944), Fabrikant, Vorsitzender der jüdischen Gemeinde in Rostock
  • Willy Klitzing (1886–1947), Staatsbeamter (NSDAP)
  • Käte Decker (1888–1965), Schriftstellerin
  • Karl Pagel (1898–1974), geboren in Levin Werder, Historiker und Schriftsteller
  • Hermann Schäfer (1900–1961), Politiker (SPD)
  • Walter Bading (1920–2009), Politiker (LDPD), PGH-Vorsitzender in Dargun
  • Karin Wiedemann (* 1948), Politikerin (CDU)
  • Jakob Baumann (um 1491–1562), letzter Abt des Zisterzienserklosters Dargun und erster evangelischer Pastor im Ort
  • Samuel Starck (1649–1697), Pastor in Dargun
  • Emil Lemcke (1870–1946), Amtsverwalter in Dargun
  • Hans Werner Ohse (1898–1991), evangelisch-lutherischer Geistlicher, wuchs in Dargun auf
  • Werner Krolikowski (1928–2016), Politiker (SED), lebte nach dem Zweiten Weltkrieg in Dargun
  • BIG Städtebau Mecklenburg-Vorpommern (Hrsg.): Dargun – 10 Jahre Stadterneuerung. 2002, DNB 965578283.
  • Ralph Giordano: Deutschlandreise. Aufzeichnungen aus einer schwierigen Heimat. Dort: „Longo maï“ oder „Hier gibt es kein Reglement“ (über Longo maï im Hof Ulenkrug in Dargun–Stubbendorf). Kiepenheuer & Witsch, Köln 1998, ISBN 3-462-02739-5, S. 310–329.
  • Heinz Krüger: Das alte Dargun. Ein historischer Streifzug durch den Flecken. Kunsthaus, Boddin 2005, ISBN 3-933274-54-0.
  • Dorothee Reimann: Der Himmel über dem Chor. In: Monumente. Magazin für Denkmalkultur in Deutschland. Heft 5/6 (2010), S. 58–61.
  • Georg Christian Friedrich Lisch (Hrsg.): Mecklenburgische Urkunden. Band 1: Urkunden des Klosters Dargun. Schwerin 1837 (Digitalisat).
  • Literatur über Dargun in der Landesbibliographie MV
  • Dargun.de – Seite der Stadt
  • Dargun-Info.de Infoseite über die Stadt Dargun
  • Orte in MV: Dargun

Quelle: Wikipedia